angsoffene ankiffte Herrl ? *meina mocht nix!*Promillegrenze für HundehalterInnen?

In den  verschiedenen landesgesetzlichen Tierhaltegesetzen finden sich entsprechende Vorschriften, ebenso geben Zivil – und Strafrecht und die zahlreich ergangene Judikatur – bei  Verletzung von Menschen und Sachschäden –  Auskunft über bestimmte Verhaltensweisen im Umgang mit bzw Aufsicht über Tiere.  Es nützt aber alles nichts, wenn sich  – siehe jüngste Hundebissattacke in Wien- Donaustadt- die  Hundehalter(-in) in einem Zustand befinden,( angeblich 1,4 Promille ), bei dem  Kontrollverlust ( über den Hund und  über den Halter oder Hundeführer selbst)  als gegeben angenommen werden darf. (*fett as wia* *Aungsoffn*)

Die meisten Tierhaltegesetze ( Landessache und keine einheitliche Bundesmaterie)  sehen vor, dass  Hunde  nur von solchen  (zuverlässigen ) Personen gehalten bzw nur an solche überlassen werden dürfen, die dafür die  erforderliche Eignung, insbesondere in körperlicher Hinsicht, aufweisen. Dh. die den Hund auch beherrschen und ihn sicher führen  können. Bei (Klein-) Kindern, Alten, Kranken und körperlich bzw geistig beeinträchtigten Personen sind   wohl die entsprechenden Vorsorge/-Vorsichtsmaßnahmen zu treffen oder diese dürfen den Hund weder führen noch beaufsichtigen.

Zudem haben einige Länder eigene Hundehaltegesetze verabschiedet und detaillierte  Hundehaltevorschriften  erlassen. Die meisten Landesvorschriften sehen bestimmte Rassen als gefährlich an, also Hunde mit erhöhten Gefährdungspotential und fordern dafür besondere Sach- und Fachkenntnis der Hundehalter und Hundeführer. ( Hundeführschein: nicht Hundeführ- er-schein !) Der Verfassungsgerichtshof ( G 60/10, V 80/10-13 vom 9. März 2011 )  sah  keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen gesetzliche Regelungen, mit denen die Zulässigkeit der Haltung von Tieren, von denen potenziell eine Gefahr für Leben und Gesundheit von Menschen (insbesondere auch Kindern) ausgeht, an die Bedingung geknüpft wird, dass sich die Halter dieser Tiere zuvor über ihr Alltagswissen hinaus mit den besonderen Gefahren dieser Tiere und wie diesen durch eine sachgerechte Haltung begegnet werden kann, vertraut machen.  Auch die Begrenzung auf bestimmte Rassen bzw Nichtaufnahme anderer Rassen in die Gruppe der sog. “ Kampfhunde“  hat der VfGH für  zulässig erachtet ( G 24/11,G26/11 und G 45/11 vom 6.Oktober 2011 )

 

Wenn  aber  durch Alkohol /und oder Drogen, durch Medikamente, psychische Probleme ( Krankheit oä ) die körperliche  und/oder geistige Eignung zum Hundeführen und /oder- halten  nicht (mehr) gegeben ist ,  kann die Behörde auch Hunde- bzw. Tierhalteverbote aussprechen.  Die meisten Landesvorschriften sehen vor, dass  zudem eine Haftpflichtversicherung für Hundehalter verpflichtend ist.

Eine Haftpflichtversicherung ist besser als keine , schützt  aber nicht in allen Fällen. Sie kann meist nur Sachschäden und Heilbehandlungskosten usw. ersetzen. In vielen Fällen aber bleibt die Opfer dennoch * übrig *, wenn keine Versicherung abgeschlossen wurde, der Eigentümer oder Halter kein Vermögen hat,, keine Prämie bezahlt wurde,  oder  der Schaden höher als die Versicherungssumme ist usw.

Eine Promillegrenze einzuführen, ist  mE nicht erforderlich,  die meisten Unfälle mit Hunden passieren auch  wenn dabei Hundehalter und /oder -führer nüchtern sind wie häufig bei Unfällen  im Familienkreis ( Baby und Hund ).

Die Verantwortung liegt beim Hundehalter und nicht beim Hund, aber auch bei den Aufsichtspersonen von Kindern . Mangelnde Disziplin im Umgang mit Hunden, Unachtsamkeit und teilweise  Ignoranz der Halter führen zu schweren Unfällen.

Die Ausbildung ( Hundeschule für alle!  ) sollte verpflichtend  mit einem Hundeführ(!)schein eingeführt werden, ansonsten ist das Halten eines Hundes in Hinkunft generell verboten. Damit wären viele Probleme gelöst.